Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola

Masculin, féminin: 15 faits précis
von Jean-Luc Godard 1h50min Frankreich 1965
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Filmangaben im Detail

Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola
von Jean-Luc Godard

"Masculin féminin" erzählt die Geschichte von fünf jungen Leuten im Pariser Wahlwinter 1964/65. Der idealistische Paul (Jean-Pierre Léaud) ist gerade vom Militärdienst zurückgekehrt. Er engagiert sich gegen die militärische Intervention der amerikanischen Streitkräfte in Vietnam. Sein Freund Robert (Michel Debord) ist Realist und darum bemüht sein Umfeld zu politisieren. Die junge Madeleine (Chantal Goya) träumt dagegen von einer großen Karriere als Sängerin. Sie nimmt ihre erste Schallplatte auf und trotzt den Avancen von Paul. Im Spannungsfeld zwischen existenzialistischer Philosophie, politischen Überzeugungen und sexuellen Annäherungsversuchen ergibt sich ein interessanter Lebensraum für die Jugendlichen.

Das Werk ist inspiriert durch die literarische Vorlage "La Femme de Paul" und "Le Signe" von Guy de Maupassants. Jean-Luc Godards siebter Film setzt sich mit Heranwachsenden während des Vietnam-Krieges und der Wiederwahl des konservativen Präsidenten Charles de Gaulle auseinander. Mit "Masculin - Feminin" beginnt Godards essayistische Phase. Es umkreist ein bestimmtes Thema, das mit filmischen Mitteln zersetzt wird, um es einem Puzzle gleich zu einem neuen Bild zusammen zu setzen. Die schwarz-weißen Bilder sind angereichert mit Zitaten aus Musik, Literatur und Philosophie. Godard illustriert eine Wirklichkeit die nicht mehr einheitlich wahrgenommen werden kann. 

Internationaler Titel Masculin, féminin: 15 faits précis

Videoqualität

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
Mittel
[ MP4 H264 HD - Stereo 2.0 ]

Cast

  • Chantal Goya
  • Jean-Pierre Léaud
  • Marlène Jobert
  • Catherine Duport
  • Françoise Hardy
  • Brigitte Bardot
  • Und mit: Antoine Bourseiller, Eva-Britt Strandberg, Michel Debord

Credits

  • Regie Jean-Luc Godard
  • Drehbuch Jean-Luc Godard
  • Buch Guy de Maupassant
  • Kamera Willy Kurant
  • Ton René Levert
  • Montage Agnès Guillemot
  • Originalmusik Jean-Jacques Debout
  • Produktion Anatole Dauman
  • Produktionsfirma Anouchka Films, Argos Films, Sandrews Films, Svensk Filmindustri
  • Rechte Argos Films

Technische Informationen

  • Ursprungsformat1,37
  • Format35 mm
  • OriginaltonMono
  • Produktionsjahr1965
  • Erstaufführung22.03.1966
  • LängeSpielfilmlänge
  • FarbtypSchwarz-Weiß
  • SpracheFranzösisch

Auszeichnungen

Berlinale 1966: Silberner  Bär für den besten Darsteller: Jean-Pierre Léaud; Nominierung für den Goldenen Bären

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